C. collaris


Synonym: Halsbandleguan, Westlicher Halsbandleguan, Östlicher Halsbandleguan, Gemeiner Halsbandleguan
Familie: Iguanidae
Gattung: Crotaphytus - Halsbandleguan
Art: Halsbandleguan - (Say, 1823)
Herkunft:
USA: Utah, Colorado, Kansas, Missouri, Arkansas, Oklahoma, Texas, New Mexiko, Arizona
Mexico: Sonora, Chihuahua, Durango, Coahulla, Nuevo Leon, Zacatecas, San Luis Potosi, Nuevo Leon


Allgemein:

C. collaris ist die wohl am häufigsten gehaltene Echse aus der Art der Halsbandleguane. Ihr Aussehen wird von der geografischen Herkunft geprägt, d.h. das Erscheinungsbild unterscheidet sich von unscheinbar bis farbenprächtig. Im natürlichen Habitat hat C collaris gefolgt von C bicinctores das größte Verbreitungsgebiet aller Halsbandleguan-Arten.

Verbreitung:

Die Herkunftsgebiete von C. collaris umfassen die größte Fläche der gesamten Gattung. Das Vorkommen beschränkt sich sehr stark auf felsige, steinige Geröllwüsten und spärlich mit Pflanzen bewachsenen Gebieten. Geprägt wird die Landschaft von Felsbrocken an Berghängen, tiefen Schluchten und Canyons. Das Große Verbreitungsgebiet erstreckt sich im Norden bis nach Utah und Kansas, im Westen bis West Arizona, im Osten bis nach Ost-Missourri und im Süden nach Mexiko bis nach San Luis Potosi. Dies sollte als grober Anhaltspunkt dienlich sein, um die Dimension zu erkennen.

Erscheinungsbild:

Für C. collaris - Halsbandleguan, ist das typische Erscheinungsbild der mächtige, fast dreieckig wirkende Kopf, der mit sehr guter Bemuskelung im Bereich des Kiefer ausgestattet ist. Ein im seitlichen Halsbereich, sowie im Nacken bis zu den Schultern erscheinendes doppeltes schwarzes Halsband ist an der Namensgebung dieser Echse maßgeblich beteiligt. Bei C. collaris ist dieses Halsband kehlseitig nicht geschlossen. Die Färbung des Körpers bei männliches Exemplaren variiert je nach Herkunftsgebiet von leuchtendem Grün bis zu Türkis, Himmelblau oder auch bis zu Stahlblau, blau-grau bis braun, sowie bis ins Oliv. Die Kehlflecken dieser Männchen erstrahlen in leuchtendem Gelb, Orange, Blau, Grau oder Blau-Grau. Diese Signalfarben werden von einem netzartigen Muster umgeben, welches sich vom Kopf seitlich bis zum Kehlfleck abzeichnet.

Bild "Menue:NewM.jpg"Bild "Menue:El_Paso_Weibchen.jpg"
Auf den Bildern gut zu erblicken die etwas "rustikaleren" Farben und Muster der Tiere aus New Mexiko/Texas.

Bei diesem männlichen Halsbandleguan auf der linken Seite sehr gut erkennbar sind nicht nur die Einlagerungen von gelben Zeichnungselementen am Kopfbereich, sondern auch im Nacken, zwischen den beiden Halsbändern, sowie auf dem Rücken, respektive den Flanken. Dieses Männchen entstammt dem Gebiet um El Paso bis Chavez - New Mexiko und wurde mit einem Weibchen aus dem gleichen Gebiet verpaart.

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Zu den wohl farbenprächtigsten Tieren, zählen die Halsbandleguane aus dem Verbreitungsgebiet um Utah und Colorado. Die Männchen sowie auch die Weibchen zeichnen sich durch eine äußerst gelbe Färbung des Kopfes, sowie toller Körperfärbung aus. Dies führt leider oftmals dazu, das immer wieder überzählige Männchen als vermeintliche Weibchen an unbedarfte Interessenten, die sich mit den Geschlechtsunterschieden nicht unbedingt gut auskennen, verkauft werden. Dieser männliche Halsbandleguan entstammt dem Herkunftsgebiet um Utah/Colorado. Sehr schön zu erkennen der gelbe Kopf, der deutliche gelb gefärbte Halsbandzwischenraum, sowie eine schöne blaue Körperfarbe. Teilweise sind wie bei diesem Exemplar in hellblau - bei einigen Tieren die Streifen auf dem Rücken gelb gefärbt. Die Kehlfarbe der männlichen Exemplare erstrahlen in einem satten blau.

Bild "Menue:Krumel2.jpg"
Eine doch zum verwechseln ähnliche Färbung weisen die Tiere aus den östlichen Gebieten auf, jedoch unterscheiden sie sich zum einen in der Größe, zum anderen an der Kehlfarbe. Halsbandleguane aus den östlichen Herkunftsgebieten zeichnen sich durch die gelbe bis orange Kehlfarbe aus, können jedoch leicht mit den Tieren aus Utah verwechselt werden.
Das adulte Männchen zeichnet sich im Grunde genommen auf den ersten Blick durch die gleichen farblichen Merkmale wie ein Tier aus dem westlichen Herkunftsgebiet auf. Je nach Herkunft der Leguane weisen sie einen gelblichen Kopf, gelber Halsbandzwischenraum, gelbe Streifen auf dem Rücken, grünliche bis bläuliche Färbung des Körpers, jedoch eine gelbe Kehlfarbe. Bei ausgewachsenen Tieren erkennt man im direkten Vergleich auch die etwas kräftigeren Proportionen, sowie um einiges mehr an Körpergröße. Um einiges einfacher hingegen ist die Zuordnung der betreffenden Weibchen. Während die Weibchen aus dem Gebiet Utah/Colorado ebenfalls eine gelbe Kopffärbung aufweisen, erscheinen die weiblichen Exemplare der östlichen Tiere doch eher unscheinbar im vergleich zu ihren Männchen. Das Männchen auf dem unteren Bild enstammt einer deutschen Nachzucht und ähnelt einem Tier aus Utah auf dem ersten Blick. Beachtet man die gelbe Kehlfarbe, dann wird es Augenscheinlich. Dieses Tier habe ich erworben als westlicher Halsbandleguan, der früher als "Baileyi" bezeichnet wurde. Da war wohl noch ein Weibchen aus den östlichen Gefilden mit daran beteiligt.

Gleichermaßen geartete Mischlinge, die ohne Hinweis verkauft werden, sorgen auch weiterhin dafür, dass auch heute noch bei vermeindlich blaukehligen Tieren in der Folgegeneration doch auch orange und gelbe Kehlen mit auftauchen. Ein Schelm wer .........