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Allgemein:
Die neben C. collaris am meisten vertretene Art ist C. bicinctores. Sie stehen weder in ihrer Farbenpracht, noch in ihrem Verhalten anderen Halsbandleguan-Arten in irgendeiner Weise nach. Leider hängt gerade dieser Art bis heute der Makel als Echsenfresser an, was sie zweifelsfrei, wie übrigens alle Halsbandleguane, auch ist. Dies allerdings zu einem verschwindend geringen Prozentsatz machen kleine Echsen und Kleinsäuger einen Teil der Nahrung aus. Wie aus der Literatur auch bekannt ist, ernähren sich C. bicinctores gelegentlich einmal von Beeren und Blüten, was auch nicht zwangsläufig dazu beigetragen hat, sie als Pflanzenfresser zu bezeichnen. Wer sich das natürliche, wenngleich auch lebensfeindliche Verbreitungsgebiet der Mohave-Halsbandleguane betrachtet, wird erkennen dass eben jede Nahrungsquelle überlebenswichtig sein kann.
Seit geraumer Zeit wächst die Schar der Liebhaber dieser äußerst attraktiven Echse ständig. Nachzuchten dieser agilen Leguane finden langsam aber sicher den Weg zu ihren Freunden. Die bisher als Sinnbild des Halsbandleguan betrachteten Collaris bekommen ernsthafte Konkurrenz.
Verbreitung:
C. bicinctores findet man von Südost-Oregon über Ost-Kalifornien, West-Idaho, Nevada, West-Utah und West-Arizona Die im Süden Kaliforniens befindliche Mohave Wüste ist maßgeblich an der Namensgebung (Mohave-Halsbandleguan) beteiligt. Dort lebt der agile Jäger in Steinhaufen, Geröllwüsten, trockenen Flussbetten, sowie in steinigen mit spärlicher Vegetation ausgestatteten Gebieten. Auch in den mehr als lebensfeindlichen Gebirgszügen vulkanischen Ursprungs haben diese Echse Einzug gehalten. Ihr Habitat breitet sich am weitesten bis Oregon und Idaho aus.
Erscheinungsbild:
Auffälligstes und markantestes Merkmal ist das kehlseitig geschlossene Halsband bei männlichen Exemplaren. Daran unterscheiden sich diese Männchen ganz eindeutig von C. collaris. Zwischen den beiden schwarzen Halsbändern befindet sich ein breiteres weißes Band, welches durch rosafarbene Markierungen leicht in einen fast lachsfarbenen Farbton übergeht. Die Kehlfarbe der Männchen ist ein kräftiger Blauton, der sich bis zum vorderen kehlseitig geschlossenen Halsband hinzieht. Rechts und links vom Kopf zeichnet sich ein wunderbares Netzmuster ab, welches sich auch an der Seite des Unterkiefer abzeichnet. Die Kopfoberseite ist leicht bräunlich bis beige, jedoch ohne Markierungen oder Zeichnungen. Zudem verfügen männliche Exemplare über schwarze Inguinalflecken, die auf der Bauchseite vor den Hinterbeinen deutlich erkennbar sind und sich bei erwachsenen Tieren bis zu den Vorderbeinen seitlich hinziehen können. Die Färbung des Körpers ist eine graubraune bis olive Grundfarbe, die von orangefarbenen zu rötlich braunen Querbinden unterbrochen werden. Der gesamte Rücken sowie die Flanken sind mit weißen Sprenkeln besetzt. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist der seitlich abgeflachte Schwanz, der mit braunen Tupfen versehen ist. Auf der Oberseite ziert ein zeichnungsloser, in Grundfarbe bestehender Längsstrich etwa die Hälfte des Schwanzes, der dann zeichnungslos endet. Die Größe adulter Männchen wird mit 30-33 cm angegeben, wobei ich festgestellt habe, das die Größe in Richtung 32 cm eher anzusehen ist. Ein WF. Männchen in meinem Besitz misst bei einem Alter von ca. 7-8 Jahren gerade einmal 29 cm, wogegen ein Männchen aus DNZ die 30 cm bereits geschafft hat.
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