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Ernährung:
Die Ernährung der Halsbandleguane ist ein sehr umfassendes Thema, welches jedoch auch immer auf die lebensfeindliche Herkunftsgebiete der Tiere bezogen werden sollte. Dort werden sie nichts verschmähen, dessen sie habhaft werden können, von daher beschränke ich mich auf die Ernährung in der Terrarienhaltung. Es gibt fast nichts an Insekten, was nicht von Halsbandleguanen als Nahrung angesehen wird. Das Spektrum ist so groß und umfassend, jedoch in der Terrarienhaltung wird sich leider manches Mal auf sehr wenige Futtertiere beschränkt. Die Futtertierzüchter stellen uns eine sehr breite Palette zur Verfügung, wir haben es heute um einiges einfacher mit der Futterbeschaffung als z.B. die Halter vor 25-30 Jahren. Demnach braucht man abwechslungsreiche und ausgewogene Futtertiere, die aus Schaben, Heuschrecken, Heimchen, Grillen, Motten, Wachsmotten, Wachsmaden, Asseln, Fliegen und gelegentlich auch einmal eine Maus (gefrorene Pinkies) bestehen kann. Trächtige Weibchen nehmen sehr gerne zur Calciumversorgung aufgetaute Pinkies an. Im Grunde genommen ernähren sich Halsbandleguane von allem Getier, was sie überwältigen können, dabei kann auch schon einmal ein kleinerer Artgenosse in Mitleidenschaft gezogen werden. Die wichtigste Regel lautet auch hier: “Wenn ich nichts investiere, kann ich auch nichts erwarten.” Das heißt nichts anderes, als das auch die Futtertiere sehr gut versorgt sein sollen, damit sie nicht als leere Chitinhülle daher kommen. Bei uns hat es sich eingebürgert, das eben die Futterinsekten vor der Verfütterung ca. 14 Tage erst einmal selber aufgewertet werden, was bei Heuschrecken bedeutet, das sie langsam an Grünfutter und Hundeflocken gewöhnt werden, das Grillen und Heimchen mit einer Futtermischung aus Weizenkleie, Fischfutter, Hundetrockenfutter, frischen Kräutern etc. in ein gutes und gehaltvolles Futter gebracht werden. Ein solches aufgewertete Futtertier fördert nicht nur die Gesunderhaltung der Halsbandleguane, sie stellt auch ein Minimum in der Ernährung dar. Nur ein paar Mineralien auf die Futtertiere alleine reicht bei weitem nicht aus.
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