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Inkubation

Inkubation:

Ob die Inkubation - das künstliche Ausbrüten der Reptilieneier - ein Selbstbau in Form eines Aquariums mit schräg aufgebrachter Scheibe ist, oder ein im Handel erhältlicher Brutapparat, dies spielt keine Rolle. Jeder hat seine Vorlieben für gewisse Gerätschaften, demnach möchte ich keines besonders hervorheben. Entscheidend ist das Ergebnis.

Bereits zum Zeitpunkt, wenn das Weibchen in die Ablageschale geht, sollte das Substrat für das Bebrüten der Eier in Wasser eingeweicht, danach mit einem Handtuch kräftig ausgewrungen, aufgelockert und in die Substratbox  eingebracht werden. Das Brutsubstrat, ich verwende Vermiculite, muss sich locker und kaum merklich nass anfühlen, damit die Eier bei zu nassem Substrat nicht zu schimmeln beginnen.

Sollten die Reptilieneier während des Brutprozesses leichte Dellen bekommen, dann ist dies ein Hinweis auf zu trockene Inkubation. Eine Tropfenweise Gabe von Wasser ins Innere des Substrates behebt dies relativ schnell innerhalb von einem bis zwei Tagen. Verschimmelte, ganz eingefallene oder aufgeplatzte Eier sind sofort aus dem Inkubator zu entfernen.

Bei einer Temperatur - (ich selber inkubiere bei 28,5 - 29°) - von ca. 30°, einer Luftfeuchtigkeit von 70% im Inkubator, das einer 90%igen Luftfeuchtigkeit in den Behältnissen entspricht, sollte nach 50 - 60 Tagen die erste Nasenspitze zu erkennen sein. Mitunter beginnen die Eier kurz vor dem Schlupf zu schwitzen, dies ist aber nicht zwingend notwendig.

Schwitzendes Ei

Sehr gut erkennbar sind die sich bildenden Tropfen

Schlupf
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