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Systematik

Halsbandleguane

 

Zur Familie der Iguanidae (Leguane) mit der Unterfamilie Crotaphytinae (Halsbandleguane) zählt man heute noch eine

9 Arten umfassende Spezies der Halsbandleguane:

Crotaphytus antiquus - Axtell & Webb 1995

Crotaphytus bicinctores - Smith & Tanner 1972

Crotaphytus collaris - Say 1823

                          ehemals als Unterarten erfasst:

                          Crotaphytus collaris auriceps   -   Fitch & Tanner 1951

                          Crotaphytus collaris baileyi      -   Stejneger 1980

                          Crotaphytus collaris fuscus      -   Ingram  Tanner 1971

Crotaphytus dickersonae - Schmidt 1922

Crotaphytus grismeri - McGuire 1994

Crotaphytus insularis - Van Denburgh & Slevin 1921

Crotaphytus nebrius - Axtell & Montanucci 1977

Crotaphytus reticulatus - Baird 1858

Crotaphytus vestigium - Smith & Tanner 1972

Systematik:

Klasse:               Reptilien                       Reptilia

Ordnung:            Schuppenkriechtiere     Squamata

Teilordnung:        Leguanartige                Iguania

Familie:                                                  Crotaphytinae

Gattung:                                                Crotaphytus

Art:                     Halsbandleguan

 

C. collaris wurde bis vor einigen Jahren immer noch in Unterarten aufgesplittert, was aber aufgrund zurückliegenden Untersuchungen (McGuire 1996) nicht mehr gegeben ist, demnach auch nicht mehr zeitgemäß. Aus diesem Grund halten wir an den überholten Unterarteneinteilungen nicht fest.

Bicinctores sowie Collaris sind die einzigen im Handel häufig anzutreffenden Arten, die auch sehr erfolgreich in den Terrarien nachgezogen werden, wodurch sich eine zahlreiche Entnahme aus der Natur nicht mehr rechtfertigt. Bedingt durch frühere Importe ist ein ausreichendes Potential an Tieren vorhanden. Nun liegt es in der Hand der verantwortungsbewussten Halter eben aus diesem vorhandenen Erbmaterial die richtigen Schritte einzuleiten.

Die in heimischen Terrarien gepflegten Collaris unterscheiden sich aufgrund der natürlichen Herkunftsgebiete doch erheblich im Aussehen, Färbung, Größe sowie Zeichnung. Aufgrund der Tatsache, dass aber die Weibchen, wenn man von den farbenprächtigen weiblichen Halsbandleguanen aus dem Verbreitungsgebiet Utah absieht, beinahe kaum oder nicht unterschieden werden können, belegt wieder einmal mehr, das die alte Unterartendiskussion, welche immer wieder von Verfechtern hochgehalten wird, letztlich nur an den Männchen die geografische Herkunft bestimmt werden kann. Dies ist in meinen Augen zu einfach gehalten, mit nicht einer festgemachten Begründung zu untermauern oder überhaupt noch diskussionswürdig. Weiterführende Untersuchungen haben im deutschsprachigen Raum bisher leider kaum Beachtung gefunden. (McGuire 2007)

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