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Trächtigkeit/Ablage:
Ob die Paarung von Erfolg gekrönt ist, zeigt sich 2-4 Tage nach der Befruchtung. Bei C. collaris erscheinen rote bis orange Flecken und Punkte, bei C. bicinctores rote bis orange Streifen. Nun ist auf die Ernährung allerhöchster Wert zu legen, die Zufuhr von Kalzium ist zur Bildung der Eier überaus wichtig. Ob über eingebrachten Taubengrit, Muschelgrit, gemahlenen Eierschalen oder kleinen nackten Nagern spielt keine Rolle, wichtig ist nur, das es den Weibchen auch zur Verfügung gestellt wird. Das ganze Spektrum an Futtertieren soll gerade während der Trächtigkeit voll ausgereizt werden, die Weibchen entwickeln sich auch zu wahren Fressmaschinen. Auch hier gilt:
Wer nichts investiert, der kann auch keinerlei Erwartungen haben
Leider wird immer wieder von sehr schlecht beschalten Eiern, sowie von sehr ausgemergelten Weibchen berichtet. Wenn ich den Tieren keine Möglichkeit gebe, zusätzlich Kalzium aufzunehmen, wird es aus dem eigenen Knochengerüst entzogen, was nicht zuträglich ist. Die Weibchen müssen ausgewogen und mit Mineralstoffen versorgt werden.
Bereits während der Trächtigkeit ist dafür Sorge zu tragen, dass den Weibchen eine geeignete Ablageschale im Terrarium zu Verfügung steht. Dies ist im Idealfall pro Weibchen eine, ggf. auch mit verschiedenen Materialien als Ablagesubstrat gefüllt. Ob es sich dabei um Sand, Sand mit Lehmpulver, ungedüngte Aussaaterde mit Sand, Sand mit Vermiculite gemischt handelt, zeigt sich daran, ob es feuchtigkeitsspeichernd und grabfähig ist. Jedes Weibchen bevorzugt andere Ablagemöglichkeiten. Diese spezielle Vorliebe für ein Ablagesubstrat kann sich aber auch immer wieder ändern. Steht allerdings keine geeignete Ablagemöglichkeit zur Verfügung, kann es durchaus vorkommen, dass die Tiere ihr Gelege zurückhalten und an Legenot verenden, oder aber sie legen die Eier wahllos im Terrarium ab. Wird eine geeignete Ablagestelle von den Weibchen akzeptiert, kann ca. 15 - 30 Tage nach Erreichen der maximalen Trächtigkeitsfarbe mit der Eiablage gerechnet werden. Diese ist oftmals abhängig von der Haltungstemperatur und Temperatur der Substrate. Bei einigen Tieren werden umfangreiche Probegrabungen vorgenommen, andere gehen erstmalig in eine Ablageschale und belohnen uns ohne viel Umschweife mit einem Gelege. Mitunter verbringen die Weibchen bis zu mehreren Tagen in der Ablageschale. Diese Tiere sollten unter keinen Umständen während dieser Zeit gestört werden, auch wenn die Neugierde noch so groß ist.
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